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Vorwort von OB Dr. Eckart Würzner/ Schirmherr

METROPOLINK- ein neues Festival widmet sich der Urban Art  mit großflächigen Wandmalereien und eigens für riesige Formate im öffentlichen Raum entwickelten Motiven. Die Street Art/Urban Art hat in Heidelberg eine beachtliche Tradition. So gilt Heidelberg als die Wiege des deutschsprachigen HipHop mit Namen wie Torch, Advanced Chemistry, Stieber-Twins oder Toni L. Die HipHop- und damit die Graffiti-Bewegung gelangte Mitte der 1980er Jahre u.a. durch drei US-Filme nach Europa bzw. Deutschland: Style Wars (1983), Wild Style (1983) und Beat Street (1984). Graffiti-Crews bildeten sich, Jugendliche entdeckten die Sprühdose, die HipHop-Kultur fand ihren Ursprung. Im Osten der Republik wurde Graffiti als Rap-Schrift bezeichnet, was den Bezug zwischen Sprechgesang und dem Sprühen/Schreiben von Pseudonymen auf Wände, Züge und Fassaden.

Gegenwärtig  bietet Heidelberg ein vielfältiges Kulturprogramm im Bereich urbaner, postmoderner Kunst. Das DAI, der Karlstorbahnhof, die Halle02 oder die neue Villa Nachttanz gestalten in Verbindung mit Musik, Street Dance, Poetry Slams oder Graffiti regelmäßig interdisziplinäre Events mit auch international renommierten Größen und Nachwuchskünstlern in Heidelberg. Sowohl in den Breidenbach Studios als auch im Dezernat 16 arbeiten Künstler unterschiedlicher Genres gemeinsam an Projekten. Das attraktive Posterfestival »Mut zur Wut« entwickelt sich zu einem unverzichtbaren Teil des gegenwärtigen Kulturlebens. Die »WilliBender Projekte« bereichern seit drei Jahren den Heidelberger Ausstellungsbetrieb um urbane Kunst auch mit internationalen Gastkünstlern. Das Stadtbild verändert sich. Heidelberg zeigt sich als kreative Stadt, die den Titel UNESCO Creative City zurecht trägt.

Es ist beachtlich, was das Organisationsteam von Metropolink in enger Kooperation mit der Stadt Heidelberg gleich für die erste Ausgabe des Festivals METROPOLINK auf die Beine gestellt hat: Ein Symposium »Kunst und Kommunikation im öffentlichen Raum«, drei Workshops für Kinder und Jugendliche, Cubes mit 24 Wänden werden als mobile Ausstellungsräume durch die Stadt bewegt, in sechs Stadtteilen werden Vernissagen zelebriert, Hauswände bemalt und in der gesamten Stadt werden rund 30 Stromkästen neu gestaltet. Ich wünsche den Kuratoren, Pascal Baumgärtner und Daniel Thouw, und allen, die an der Realisierung ihrer Ideen beteiligt waren, viel Erfolg und dass es ihnen gelingen möge, viele Besucher zu begeistern.

#METROPOLINK-Realisierung

Festivalleiter
Pascal Baumgärtner

Kuratoren
Pascal Baumgärtner, Daniel Thouw

Organisationsleitung

Melanie Merz

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Shiva Hamid

Marketing

Elisabeth Jostock

Kuratorische Assistenz, Festivalzentrumsleitung

Stephanie Fenner

Realisierung Workshop mit Flüchtlingen

Leslie Ranzoni

Berater, Kooperationspartner
Markus Artur Fuchs, Benjamin Zierock,  Nurten Yurbas, Davíd Hernandez, Juan Ortíz Coronado, Carolin Kaiser,  Marc Wetzl,

Design
Götz Gramlich, Markus Artur Fuchs, Alina Grolms

App-Design
Benjamin Zierock

Website
Ronald The, Rainer Wollthan